Fasten für die Seele – Wie du emotionalen Ballast loslässt und wieder in deine Kraft kommen kannst Der Februar ist für viele der perfekte Zeitpunkt, um eine Fastenkur zu starten – der Körper soll entlastet, gereinigt und neu belebt werden. Doch nicht nur unsere Verdauung profitiert von einem Reset. Auch unser Geist und unsere Seele tragen oft Lasten, die uns müde und erschöpft machen.
Ängste, alte Glaubenssätze, ungelöste Konflikte oder emotionale Verletzungen können sich anstauen und uns innerlich belasten. Doch wie können wir auch seelisch fasten? Und wie helfen Homöopathie, systemische Therapie und Familienstellen dabei?
Was bedeutet "Fasten für die Seele?
Seelisches Fasten bedeutet, sich bewusst von Dingen zu lösen, die nicht mehr guttun. Dazu gehören belastende Emotionen, alte Denkmuster, aber auch äußere Einflüsse wie permanente Reizüberflutung
oder toxische Beziehungen. Es geht darum, innerlich leichter zu werden und sich neu zu orientieren.
Typische "seelische Gifte", die uns belasten können:
- Unverarbeitete Konflikte aus der Vergangenheit
- Negative Gedankenmuster („Ich bin nicht gut genug“, „Ich muss es allen recht machen“)
- Unterschwellige Ängste und Sorgen
- Ein ständiges Gefühl von Überforderung oder Erschöpfung
- Die Erwartungen anderer, die uns von unserem eigenen Weg abhalten
Wenn du merkst, dass dich eines oder mehrere dieser Themen beschäftigen, kann eine Phase der inneren Reinigung
genau das Richtige sein.
Wie kannst du emotional fasten? Praktische Impulse für deinen Alltag:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du emotionalen Ballast loslassen kannst. In meiner Praxis arbeite ich mit Homöopathie, systemischer Therapie und Familienstellen, um dich auf diesem Weg zu unterstützen. Hier sind einige Methoden, die du selbst ausprobieren kannst:
1. Seelisches Detox-Tagebuch führen
Nimm dir bewusst Zeit, um deine Gedanken aufzuschreiben. Notiere, was dich belastet, was dich traurig macht oder stresst. Schreibe aber auch auf, was du loslassen möchtest.
Ein tägliches Ritual kann sein:
- Morgens: Notiere drei Dinge, für die du dankbar bist.
- Abends: Schreib auf, was du an diesem Tag loslassen möchtest.
Diese Übung hilft, Klarheit zu gewinnen und Muster zu erkennen, die dich unbewusst beeinflussen.
2. Homöopathische Begleitung für emotionale Balance
Homöopathie kann dabei helfen, innere Prozesse zu unterstützen und emotionale Blockaden sanft zu lösen.
Je nach Thema können verschiedene Mittel in Frage kommen:
- Ignatia – kann helfen, wenn du oft an vergangene Verluste
oder Enttäuschungen
denkst
- Natrium muriaticum – könnte helfen, wenn du die Traurigkeit oft mit sich selbst ausmachst
und nicht darüber sprechen möchtest
- Pulsatilla – kann angezeigt sein, wenn du dich leicht überfordert fühlst und Halt suchst
Beachte bitte, dass eine individuelle homöopathische Beratung gezielt auf deine Situation eingehen und dich in deiner emotionalen Reinigung unterstützen kann.
3. Systemische Beratung und Aufstellungsarbeit: Welche Belastungen trägst du aus deiner Familie?
Manchmal tragen wir seelische Lasten, die gar nicht unsere eigenen sind. Vielleicht fühlst du dich verantwortlich für andere, kämpfst mit Schuldgefühlen oder hast das Gefühl, nicht wirklich du selbst sein zu dürfen.
Eine systemische Familienaufstellung kann sichtbar machen, welche Prägungen aus deiner Familie dich beeinflussen – und wie du dich davon lösen kannst. In meiner Praxis begleite ich dich dabei, deinen Platz im Leben zu finden
und dich von übernommenen Mustern zu befreien. Oft reicht eine einzige Aufstellung, um Klarheit zu gewinnen und emotionalen Ballast loszulassen.
4. Digitale Entgiftung: Weniger Input, mehr Ruhe
Unser Geist ist permanent beschäftigt – mit Nachrichten, Social Media, ständiger Erreichbarkeit. Probiere bewusst, für ein paar Tage oder Wochen:
- Weniger Zeit am Handy
- Kein Social Media nach 20 Uhr
- Stattdessen mehr Zeit in der Natur oder mit echten Gesprächen
Dieser bewusste Rückzug hilft dir, wieder in Kontakt mit dir selbst zu kommen und deine eigenen Bedürfnisse besser wahrzunehmen.
5. Loslassen durch Bewegung und Atemübungen
Emotionen sind nicht nur im Kopf – sie sitzen oft im Körper fest. Gerade Stress und Ängste äußern sich
durch verspannte Muskeln, innere Unruhe oder Schlafprobleme. Sanfte Bewegungsformen wie Yoga, bewusste Atemübungen oder einfach Spaziergänge können helfen, diese Spannungen loszulassen.
Eine einfache Übung: Tiefes Loslassen mit dem Atem
- Setze dich ruhig hin, schließe die Augen und atme tief ein.
- Beim Ausatmen stell dir vor, wie du Ballast abgibst – vielleicht eine Sorge, ein altes Problem oder eine Angst.
- Wiederhole das einige Minuten lang, bis du spürst, dass dein Körper weicher wird.
Ein bewusster Neustart für deine Seele
Fasten für die Seele bedeutet nicht nur, Dinge loszulassen
– sondern auch, dich neu auszurichten.
Was willst du in dein Leben einladen? Welche Gefühle sollen dich in den nächsten Wochen begleiten?
In meiner Praxis unterstütze ich dich gern dabei, diesen Prozess gezielt anzugehen – mit Systemischer Therapie, Homöopathie oder einer individuellen Aufstellung. Denn oft braucht es nur einen kleinen Impuls von außen, um innerlich eine große Veränderung zu bewirken.
Lass uns gemeinsam deine Seele entlasten – für mehr Leichtigkeit, Klarheit und innere Stärke.
Deine Bianca